"Wenn es dunkel wird wirken die Gründerzeitbauten des einstigen Arbeiterquartiers noch wuchtiger. Nachts entwickelt der Kiez, der die Nazis, den Krieg und die Bauspekulation überstanden hat, mit seinen zahlreichen Kneipen ein Eigenleben.
Die Musikboxen spielen, wie schon seit Jahrzehnten, die Lieblingslieder der Stammgäste. Man bekommt dabei Geschichten zu hören aus einem längst vergessenen Berlin. Wer weiß denn heute noch was "Präpeln" bedeutet und warum die Besitzerin ihre Eckkneipe vor 40 Jahren so nannte?"
KünstlerInnen
aus der
Nordberliner Kolonie Wedding und
dem flämischen Alden Biesen präsentierten im Herbst 2006
zeitgenössische Kunst. Kulisse dieser Ausstellung war das imposante
Wasserschloss der Landkommende Alden Biesen im belgisch-flämischen
Bezirk
Limburg.
Von der Idee bis zum Druck - im TEXTWERK werden Biographien von
Menschen, Firmen, Institutionen geschrieben und publiziert.
Das TEXTWERK wird geleitet von Ulrich Schneider, einem erfahrenen
Journalisten und Publizisten.
Das TEXTWERK ist Knotenpunkt eines effizienten Netzwerkes exzellenter
Grafikdesigner, Buchdrucker, Redakteure und Photographen.
"Die Kulturstiftung der Sparkasse Stormarn hat in den wenigen Jahren
ihres Bestehens Bemerkenswertes für das kulturelle Leben im Kreis
erreicht: Sie hat durch ihr Engagement ermöglicht, dass zeitgenössische
Kunst
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, der Schutz einer
erhaltenswerten Landschaft gesichert und viele Initiativen durch einen
Zuschuß überhaupt erst Wirklichkeit werden konnten."
Programmierung, Recherche, Redaktion und Realisierung
Amanda 58 e.V. hatte sich zur Aufgabe gemacht, im Bereich der
interkulturellen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Hamburger
Schanzenviertel wirksam zu sein. Er beschäftigte sich mit den
kulturellen Ressourcen des Stadtteils, deren Förderung, Vernetzung und
Lobbyisierung.
Als "Hamburgs ruppigste Kneipe" wird sie im Kneipenführer 2001 der
Hansestadt geführt.
Das viertelübliche Publikum aus der Multimedia-Ecke wirft beim
erstenmal
oft nur misstrauische Blicke durch das Frontfenster, zu ungewohnt und
schwer einschätzbar wirkt die Mischung aus Getränkekarte, Musik und
Klientel.
In der Kneipe wechseln sich Ausstellungen in hyperventilierender
Frequenz ab. Manche KünstlerInnen zeigen hier zum erstenmal ihre Werke,
andere halten dem Laden auch nach Jahren im Geschäft die Treue.
Malerei, Fotografie, Lichtinstallationen oder offene
Gemeinschaftsausstellungen, wie "Kunst mit Sehnsuchtscharakter",
setzten
teilweise erfrischende Akzente im aktuellen Kulturbetrieb. (...)
Die Galerie KUNSTSTÜCK fördert den regionalen, den bundesweiten und den
internationalen Kunst- und Künstleraustausch. Der Verein tritt hierbei
als wichtiger Vermittler zeitgenössischer Kunst auf. Darüber hinaus
fungiert KUNSTSTÜCK als Netzwerk innerhalb einer weitgehend verstreuten
und vereinzelten Künstlergemeinde.
Gerade durch die Schließung mehrerer Galerien im Hamburger
Schanzenviertel fällt KUNSTSTÜCK eine zentrale Rolle bei der Bündelung
vereinzelter Aktivitäten verschiedener Kulturschaffender in einem
Stadtteil zu, der wie kein anderer von urbanen Veränderungen geprägt
ist.
Gegründet um das Andenken an Diletta Benincasa lebendig zu halten, will
die Stiftung an ihr Leben erinnern, an ihre Erfolge und Hoffnungen, an
das, was sie geleistet hat und woran sie glaubte, um damit die
Realisierung ihrer Träume in den Träumen anderer Menschen möglich zu
machen.
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und
Erziehung.
Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch die Unterstützung von
Projekten, die mit künstlerischen Mitteln für die Menschenrechte, vor
allem von Roma und Sinti in Europa, aber auch von anderen Minderheiten,
Flüchtlingen, Migranten, insbesondere von Kindern eintreten.
Die Stiftung arbeitet besonders mit Künstlern zusammen, die Wege und
Strategien entwickeln, um die Achtung gegenüber Minoritäten zu
befördern und mit ihrem Wirken zu Solidarität und zur Durchsetzung von
Menschenrechtsstandards aufrufen. Die Realisierung der Ziele erfolgt in
erster Linie durch finanzielle
Förderung von Theaterprojekten. Die Stiftung vergibt einen jährlichen
Preis für Theaterprojekte, mit dem sie vor allem junge Schauspieler des
Sinti- und Roma-Theaters
oder Angehörige von Minderheiten unterstützen will.
Die
Galerie scherer8 organisiert, auch nach Wegfall der Räumlichkeiten in
der Schererstraße 8 im Berliner Bezirk Wedding, zeitgenössische Kunst
und Konzerte an verschiedenen Orten. Die "Exilregierung" hält die
"scherer8" am Leben.
Mit der Eröffnungsparty am 19. März 2004 begann die
Geschichte eines
vielbeachteten Kulturprojekts im Berliner Wedding. Gemeinnützig und
finanziell sowie politisch unabhängig platzierte der Verein "Galerie
Scherer8" zeitgenössische Kunst zwischen Trash, Avantgarde und High
Quality. Zahlreiche internationale Künstler und Musiker nutzten das
Areal rund um die Schererstraße 8. Jenseits städtischer Kulturförderung
entstand so ein Netzwerk engagierter Künstler und Kulturschaffender.
Dieser Umschlagplatz umtriebiger Ideen suchte in Berlin über Jahre
hinweg seinesgleichen. Von stadtbekannten Zechprellern bis hin zu
Pop-Ikonen wie Nikki Sudden trafen hier alle unter dem Slogan
"Radikales Entertainment!" aufeinander - und hinterließen ihre
Spuren.
Für die weltweite Noise und Hardcore-Szene war die Scherer8 zentrale
Schnitt- und Anlaufstelle.